Winterfütterung stoppen.

Wildtierfütterung schadet dem Wild. Deshalb ist sie im Kanton Graubünden seit dem 1. Mai 2017 verboten. Mit der Kampagne Stop-Wildtierfütterung rufen die betroffenen Kantonalen Ämter, Waldbesitzer, Umweltschutzorganisationen, der Bündner Kantonale Patentjäger-Verband und der Bündner Bauernverband dazu auf, das Fütterungsverbot umzusetzen und zeigen, was Sie tun können, damit das Wild durch menschliches Zutun keinen Schaden nimmt.

Wild soll wild und gesund bleiben.

Wild soll wild bleiben und nicht an Winterfütterungen gewöhnt werden. Bei Gämsen und Steinböcken scheint dies selbstverständlich. Das Wild verfügt über genügend natürliche Überlebensstrategien, um den Winter zu überstehen. Helfen Sie dem Schalenwild, den Winter gesund zu überleben. Füttern Sie Schalenwild nicht und zäunen Sie mögliche Futterquellen wildtiersicher ein oder decken Sie diese zu.

Wildruhezonen einhalten und weiterentwickeln.

Für das Schalenwild ist es entscheidend, den Winter möglichst in ungestörten Einstandsgebieten verbringen zu können. Damit wird fürs Flüchten im hohen Schnee keine Energie verwendet. Die Tiere brauchen Rückzugsgebiete. Heute sind im ganzen Kanton Graubünden Wildruhezonen ausgeschieden. Hier gilt ein Zustrittsverbot oder die Einhaltung eines Weggebots. Halten Sie die Wildruhezonen unbedingt ein und halten Sie auch andere an, das Wild in diesen Gebieten ungestört zu lassen. Das gilt auch für die Hornsucherei im Frühjahr. Der Tourismus, z.B. Bergsteigerschulen und Bergbahnen, informiert die Gäste über Wildruhezonen  und setzt Betretungsverbote durch. Gemeinden berücksichtigen Wintereinstandsgebiete in der Ortsplanung und scheiden Wildruhezonen aus.